Energie und Wärme bei erwachter Kundalini

Im Kundaliniprozess fliessen oft grosse Mengen an Energie und Wärme durch deinen Körper. Der Prozess verläuft in der Regel in Wellenbewegungen. Das heisst, es gibt Phasen, in denen die Kundalinienergie Dich weniger fordert und Phasen, in denen sie besonders stark aktiv ist.

Mit der Kundalinienergie können alle Emotionen und Probleme verstärkt, also potenziert von Dir wahrgenommen werden. Ziel ist es, Dich auf Ungleichgewichte und nicht Gelöstes aufmerksam zu machen.

Potenzierungseffekt der Kundalini

Alles was Du isst, wirkt sich deshalb bei aktiver Kundalini potenziert auf Deinen Köper und seine Prozesse aus, positiv wie negativ, auch auf das Yin und Yang. 

Zudem ist es so, dass durch den Potenzierungseffekt schon kleine Mengen an Nahrungergänzung und Heilpflanzen ausreichen, um auf das Yin und Yang einen grossen Einfluss zu haben.

Ernährung bei aktiver Kundalini angepasst an das Yin und Yang

Meistens fehlt einem Kundalini-Erwachten das Yin, das heisst Körpersäfte und manchmal auch die Körpermasse, da diese durch die Wärme und Kraft der Kundalinienergie ausgetrocknet bzw. viele Kalorien verbrannt werden.

Es ist wichtig, von Anfang an auf genügend saftige und evtl. kühlende Nahrungsmittel zu achten. So erhält Dein Körper genügend "Kühlflüssigkeit" und Wasser, das die Blutbahnen und Nervenzellen schützend umgibt.

Ich bin mir dieser Tatsache erst während meiner TCM-Fortbildung bewusst geworden, so dass sich bei mir schon ein erheblicher Säftemangel entwickelt hat. Den Yinmangel wieder zu beheben bzw. auf einen normalen Level zurückzuführen geht aufgrund des Potenzierungseffektes relativ schnell. Dazu braucht es also keine grossen Mengen an Yin aufbauender Nahrung. Es ist mir bewusst, dass dies der üblichen TCM-Theorie nicht entspricht. Das TCM-Konzept berücksichtigt die Kundalinienergie nicht. Nimmt man trotzdem sehr viel Yinförderndes über längere Zeit zu sich, kann sich dies in der - teils erheblichen - Zunahme des Körpergewichtes zeigen. Diese Erfahrung habe ich auch erlebt. 

Zeitweise kann eine Unterstützung mit Nahrungsergänzung und Heilpflanzen sinnvoll sein, besonders, wenn das Gewicht abgenommen hat. Aber auch hier ist es sinnvoll, den Körper gut zu beobachten und zu erkennen, wann der Körper gesättigt ist. 

Dauert ein Yinmangel schon sehr lange, so kann sich auch ein Mangel an Kraft und Energielosigkeit einstellen. Ist dies der Fall, so sollte unbedingt auf den Verzehr sogenannter Kraftnahrung geachtet werden, zum Beispiel Nüsse, gute Fette usw. Aber auch da gilt es gut darauf zu achten, wieviel es tatsächlich braucht, um den Energiemangel wieder auszugleichen.

Bei einem zuviel an Yin kann man den Kundalini-Sturm zwar sehr gut aushalten. Die Gefahr ist aber, dass man zu schwer, träge und unbeweglich ist, dass man alles abfängt, seine Interessen hinten anstellt und seine Kraft nicht annimmt. Der Kundalinisturm wird quasi abgeblockt und verursacht Stauung im Körper, die zu Symptomen wie starke Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme usw. führen kann. Die Kundalinienergie sollte wieder in Fluss gebracht werden.

Kundalinikrise und Ernährung

 

Während einer sogenannten Kundalinikrise, in der die Energie besonders stark auf zu lösende Probleme und Situationen aufmerksam macht, ist der Kalorienbedarf oft erhöht und kann zusätzlich angepasst werden, um nicht zuviel an Säften oder Körpermasse zu verlieren. Eine Krise geht vorbei, daher ist es wichtig, den Kalorienbedarf danach wieder zu senken/anzupassen.

Kundalini-Ernährungsberatung

 

Wünschst Du eine Kundalini-Ernährungsberatung für Dich, dann kontaktiere mich über das Kontaktformular oder telefonisch. Kosten für eine Beratung von 60-75 min. : 100 Franken. Barzahlung

Auch per Skype möglich. (Vorauskasse)

Wichtig: Den hier aufgeführten Ausführungen und Informationen zur Kundalini und Kundalini-Ernährung liegen meine eigenen Erfahrungswerte zugrunde.